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Psychologische Beratung
Hakomi® – eine körper- und erfahrungsorientierte Psychotherapie

In Achtsamkeit auf Körper und Seele hören

Hakomi® ist ein tiefenpsychologisches, körper- und erfahrungsorientiertes Psychotherapieverfahren.


Warum tiefenpsychologisch? Was bedeutet das?

Der Ausdruck Tiefenpsychologie beziehungsweise tiefenpsychologisch bezieht sich auf alle psychologischen Ansätze und psychotherapeutischen Verfahren, die den unbewussten seelischen Phänomenen eine zentrale Bedeutung beimessen, wenn es darum geht, das menschliche Verhalten und Erleben zu erklären.

Dieser Ansatz vertritt die Vorstellung, dass „unter der Oberfläche", unter dem, was wir im Alltag zu sehen und fühlen bekommen, in den tieferen, verborgenen Schichten des Bewusstseins Prozesse ablaufen, die uns zwar nicht offen zugänglich sind, die aber eine erhebliche Wirkung auf das bewusste Seelenleben entfalten.


Warum körperorientiert?

Weil wir davon ausgehen, dass im Körper sehr viel davon gespeichert ist, was wir in unserer persönlichen Entwicklung im Laufe unseres Lebens erfahren haben. Dabei geht man davon aus, dass auch schon erste Erfahrungen im Mutterleib und während der Geburt wichtige Prägungen hinterlassen können.

Über den Körper schaffen wir in der Therapie wieder Zugang zu tieferen Ebenen, machen Zusammenhänge erfahrbar, die wir vergessen haben, die uns aber prägen. Dieser Zugang über den Körper erfolgt über verschiedene Übungen und ist vor allem sehr eng mit dem Konzept der Achtsamkeit und der Erfahrung verknüpft.


Warum erfahrungsorientiert?

Weil eigene Erfahrung – im Körper, den Gefühlen und Empfindungen – nötig ist, damit wir etwas wirklich verstehen und ändern können.

Oft hat man etwas mit „dem Kopf“ bereits verstanden. Trotzdem aber fährt man mit einem bestimmten Verhalten fort, das man eigentlich nicht mehr als angemessen empfindet, aber man kann es nicht abstellen.

Hier hilft es, auf die Ebene der Erfahrung zu kommen – beispielsweise wirklich wieder ein Gefühl zu fühlen, das man als Kind in bestimmten Situationen hatte, oder das Gefühl der Hilflosigkeit wieder zu spüren, das man früher einer übermächtigen Person gegenüber hatte ...


Warum in Achtsamkeit?

Es ist besonders wichtig, dass diese Erforschung von Körper und Psyche in Achtsamkeit geschieht.

In der Therapie achtsam zu sein, bedeutet, die Wahrnehmung für sich selbst und die Umwelt so zu verfeinern, dass man Gedanken, Gefühle, Anschauungen und Überzeugungen oder Glaubenssätze in sich selbst finden kann, die einem im Alltag bisher gar nicht aufgefallen waren.

Ohne Achtsamkeit ist keine genaue Beobachtung möglich. Achtsamkeit geschieht ohne Anstrengung, ohne dass man zunächst etwas erreichen oder ändern will ... sie hilft, die Wahrnehmung des augenblicklichen Zustands zu verfeinern und zu vertiefen und ist somit ein unverzichtbares Instrument dieser Therapie.

Bei dieser Arbeit gehen wir behutsam vor und betrachten die auftauchenden inneren Bilder, Teile und Erinnerungen ohne Bewertung.

Sie bekommen in der Therapie so viel Raum und so viel Zeit, wie das in jedem Fall nötig ist.

Eine Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit ist die Grundlage dafür, dass sich das Unbewusste öffnen und verdrängte Erinnerungen freigeben kann – im passenden Tempo für die jeweilige Person.

Durch das Auffinden, Erfahren und Bearbeiten der beschriebenen unbewussten Anschauungen und Prägungen im aktuellen Erleben in einer Therapiesitzung kann es gelingen, mit den tiefen Schichten des Unbewussten in Kontakt zu kommen und neue und verändernde Erfahrungen zu machen. Dann ist ein wirklicher Wandel möglich.

Hakomi® – eine körper- und
erfahrungsorientierte Psychotherapie


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